Ernten Sie doch Ihre Oliven selbst!

Ernten Sie Ihren Jahresbedarf für eingelegte Oliven selbst! Wie das geht? Ganz einfach. Im November/Anfang Dezember ist die Hochsaison der Olivenernte. Die Bäume rund um Casa Berti hängen auch in diesem Jahr wieder voller Oliven. Mieten Sie das Haus für ein paar Tage, ernten Sie so viel sie wollen und freuen sich noch lange über ein besonderes Toskana-Erlebnis.

Buchung über

...oder gleich hier über diese Website.

 PS: Vom 11. bis 18. November wird das Haus mit 25 % Rabatt angeboten!

Lecker Oliven direkt vom Baum


Erntereife Oliven
Sechs Kilogramm Oliven ergeben ca. einen Liter Öl
Krug mit eingelegten Oliven

Kleiner Scherz! Wer schon einmal probiert hat, frische Oliven zu essen, wird den bitteren Geschmack kaum jemals vergessen.*

Der Grund, weshalb Olivenöl nicht bitter (oder zumindest nicht sonderlich bitter) schmeckt: Die Bitterstoffe befinden sich in der wässrigen Phase der Olive. Um sie für den menschlichen Verzehr geeignet zu machen (andere Säugetiere sind da nicht so wählerisch!), muss man sie entbittern.

Toskana-Ferienhaus: Wo einem die Oliven in den Mund wachsen

Dafür gibt es verschiedene Rezepte. Industriell wird mit stark basischer Chemie gearbeitet. Als Alternative kann man auch Holzasche (nicht zu verwechseln mit Holzkohle) aus dem Ofen nehmen. Spätestens, wenn man sich mit der Mischung einige Löcher in die Kleidung geätzt hat, kann man sich denken, dass das vielleicht gar nicht so gut ist.

Das nächste Rezept hofft auf das Purgatorium des Wassers: Oliven in fließendem Wasser 3 Wochen wässern.... – Das stammt auch noch aus den guten alten Zeiten, als Leitungswasser per Haushalt und nicht mit einem Zähler abgerechnet wurde.

Wässern, wässern, wässern...

Nach unserer Erfahrung ist eigentlich nur folgendes Rezept sinnvoll: Die Oliven ein paar Tage wässern, dann Wasser tauschen und 10 Prozent des Olivengewichtes Salz hinzufügen. Wiederum wässern, dann wieder ungesalzenes Wasser nehmen. In der Zwischenzeit haben die Oliven nämlich Salz aufgenommen; das geben sie jetzt zusammen mit ihrem eigenen Wasser und damit den Bitterstoffen ab. Wasser nochmals wechseln und wiederum etwas Salz hinzufügen – nach Geschmack – und die Oliven nach einiger Zeit verzehren. Wenn man jede Olive anschneidet geht alles schneller, und man muss nur zweimal wässern. Allerdings wird das Innere der Oliven dabei ziemlich weich, fast matschig. Das ist Geschmackssache, ob man es so mag.

Bei diesem Prozess färbt sich das Wasser übrigens braun und die Oliven verlieren ein Teil ihrer Farbe und des Gewichts. Macht nichts! Was verloren geht, ist nur das Wasser. Durch Zugabe von Kräutern lässt sich der Geschmack übrigens noch verfeinern. Und wem das Öl in den Oliven nicht ausreicht, serviert sie in Olivenöl eingelegt und mit geröstetem Weißbrot. (Dann sollte man aber darauf achten, die Energie demnächst wieder zu verbrennen...)

Kommen Sie ins Olivenland!

Auf dem Grundstück des Toskana-Ferienhauses wachsen rund 1.000 Olivenbäume - die meisten allerdings sind eher Büsche, weil das Gelände (wie auch die ehemalige Ruine) über Jahre sehr vernachlässigt wurde. Nach und nach werden die 17.000 m² Olivenhain wieder in einen gepflegten Zustand versetzt. Rings um das Haus ist es schon so weit: So kann man im Oktober oder November auf der Terrasse des Ferienhauses stehen und ohne große Mühe ernten.

*Kleiner Nachtrag: Oliven direkt vom Baum - das geht manchmal doch. Aber nur selten: Wenn nämlich die Früchte nicht geerntet werden, hängen sie oft bis März oder April an den Bäumen. Hat man Glück, setzt ein natürlicher Fermentationsprozess ein, der die betreffende Olive mehr oder weniger entbittert. Mit den etwas schrumpeligen Oliven hat man am meisten Glück. Aber nicht immer! Die Probe geschieht stets auf eigene Gefahr...