Coronavirus in der Toskana


Ein Ab, ein Auf, ein Ab

11.4.2022 - Die Corona-Welle in der Toskana klingt ab - wellenförmig. Anfang März wurde eine 7-Tages-Inzidenz von 436 erreicht, aber rund zwei Wochen später lag diese Zahl schon wieder über 1000. Nach den Nachrichten aus dem privaten Umfeld zu urteilen, stecken sich in dieser kleineren "Nach-Welle" auch noch die letzten Ungeimpften an, mit teils bösen, teils harmlosen Folgen. Die nochmals deutlich ansteckendere Omikron-Variante setzt sich also durch, zum Glück mit insgesamt weniger gefährlichen Symptomen. Jedenfalls geht es seit dem 20. März wieder nach unten, momentan liegt die Inzidenz bei 680.

Natürlich gelten die üblichen Schutzmaßnahmen wie Masken beim Einkaufen oder beim Restaurantbesuch weiterhin. Aber Urlauber*innen müssen wohl kaum nervös werden - schon jetzt sind z. B. für die Osterwoche Temperaturen für bis zu 25 Grad angekündigt. Das ist nicht das Wetter, das vom Corona-Virus bevorzugt wird. Zur Einreise muss man ein  Formular ausfüllen und selbstverständlich geimpft sein. Der Link zum Formular findet sich in der linken Spalte.

War's das schon mit Omikron?

(5.2.2022) Auch in der Toskana hat die Omikron-Welle eine schier unfassbare Ausbreitung von Corona mit sich gebracht. Doch die 7-Tages-Inzidenz sinkt seit dem 6. Januar. Da lag sie bei 2.636, heute "nur" noch bei 1469. Das ist natürlich dem Erfolg der Impfkampagne in Italien geschuldet, aber wohl auch der Tatsache, dass dem Virus nach und nach die Zielpersonen ausgehen. Da die Krankheitsverläufe im allgemeinen mild sind, nimmt es die Bevölkerung gelassen.

Was bedeutet das für den Urlaub in der Toskana? Prognosen sind in der (immer noch bestehenden) Pandemie natürlich schwierig. Aber vieles deutet darauf hin, dass ein entspannter Aufenthalt weiterhin möglich ist!

 

Omikron - die Durchseuchung läuft

15.1.2022 - Niedrige Inzidenzen in der Toskana? Das war einmal. Ungefähr seit dem Jahreswechsel liegen die 7-Tage-Inzidenzen in der Toskana bei über 2.000! Und trotzdem läuft das Leben scheinbar unbeeinträchtigt weiter. Was ist also anders als in Deutschland?

Die Antwort ist einfach: Die Impfquote in Italien und in der Toskana ist deutlich höher als in Deutschland, und vor allem gibt es keine gravierenden Impflücke in der Altersgruppe 60+. Dementsprechend kann die Gesellschaft eine stärkere Durchinfizierung mit der Omikron-Variante tolerieren, ohne im Gesundheitssystem an ihre Grenzen zu kommen. Immer noch wird die Maskenpflicht zumindest in der Öffentlichkeit sehr ernst genommen, aber letztlich sprechen die Zahlen für eine gravierende Durchseuchung, die in den letzten Tagen sogar wieder abgenommen hat - möglicherweise, weil das Virus nicht mehr so viele neue Opfer findet.

Hier vor Ort ist die Situation natürlich nicht entspannt, aber die Infektionsschutzmaßnahmen werden routiniert durchgeführt. In den Supermärkten und auch in anderen Geschäften gibt es eine Maximalzahl von gleichzeitig anwesenden Kund*innen, so dass es nicht sonderlich eng wird. Maskenpflicht ist obligatorisch und wird zu fast 100 Prozent eingehalten - natürlich gibt es auch hier Zeitgenossen, die die Maske unter der Nase tragen, aber das sind wenige. Die Restaurants sind größtenteils geöffnet, aber ebenfalls mit reduziertem Platzangebot.

 

Wohlfühlort Toskana

26.11.21: Die Inzidenz steigt auf 438, eine neue Corona-Variante ist im Anmarsch, weder 3- noch 2G haben im Endeffekt das Ruder herumreißen können und die Impfungen helfen zwar gegen schwere Verläufe, bieten aber keinen 100-prozentigen Schutz gegen Ansteckung. Deprimierend! Was tun?

Mach mal Urlaub in der Toskana! Warum? Viele Italiener sind aus gutem Grund vorsichtiger als die Deutschen. Außerdem wird man deutlich weniger Kontakte haben als in Deutschland, zumal wenn man sich in der relativen Einsamkeit von Casa Berti befindet. Und die 7-Tage-Inzidenz steht in der Toskana heute bei 84,2. Also mehr als fünfmal weniger Erkrankungen als der Durchschnitt in Deutschland. Beneidenswert!

 

Das Virus macht doch an Grenzen halt

9.11.2021: Im Moment sieht man eine zweigeteilte Situation in der Mitte von Europa: Während in Süddeutschland Inzidenzen von 250 bis 350 vorherrschen, Sachsen und Thüringen auf die 500 zugehen und Deutschland mit 213 eine neue Höchstmarke erreicht, während in Österreich 635 Fälle innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner hinzukommen, liegen die Zahlen im nicht-deutschsprachigen Bereich von Italien zwischen 40 und 80. In der Toskana wie auch in Italien insgesamt bei 62,8.

Warum? Sicher ist der saisonale Effekt zu nennen: Wärmeres Wetter bedeutet weniger Infektionen. Hinzu kommt die Impfquote, die in Italien mit 73,1 mehr als sechs Prozentpunkte höher ist als in Deutschland. Und letztlich sind auch die Vor- und Umsicht, mit denen viele Italiener*innen der Pandemie begegnen, ein Faktor.

Fazit: Im Moment ist man in der Toskana durchschnittlich wesentlich besser aufgehoben als in Deutschland. Merke: Der beste Schutz vor einer Corona-Infektion ist die Impfung. Und der zweitbeste ist, infektiösen Szenarien aus dem Weg zu gehen und sich selbst zu schützen.

 

Weiter nur niedrige Inzidenzen in Italien

Stand: 27. Oktober 2021. Während sich in Deutschland die sogenannte 4. Welle mit einer aktuellen Inzidenz von 118 deutlich erkennbar aufbaut, scheint Italien davon noch weitgehend verschont zu sein. Dort lautet die Zahl heute 42,5. Für die Toskana werden kanpp 47 neue Fälle auf 100.000 Einwohner gezählt. Allerdings ist die Zahl der Corona-Infektionen auch in bella Italia in den letzten Wochen angestiegen, wenn auch nur moderat. Übliche Vorsichtsmaßnahmen sollten deshalb nicht vernachlässigt werden.

Neue Tiefstände in Italien und der Toskana

Stand: 7.10.21: Seit dem 13. August fallen die Corona-Zahlen in Italien kontinuierlich. Bei den 7-Tage-Inzidenzen ist die Toskana bei 43 auf 100.000 angekommen; in ganz Italien liegt die Zahl sogar bei 35. Von der Gesamtbevölkerung (also inklusive Kinder und Jugendliche) sind momentan fast 70% (Deutschland: 64%) vollständig geimpft, Im übrigen wird das Maskentragen in italienischen Schulen sehr ernst genommen. Den Kindern, die auf dem Schulhof herumtollen, scheint es aber auch nicht viel auszumachen.

 

Von Einreiseerklärungen, Zertifikaten und Abstandhalten im Auto

Stand 12.9.21  - Weiterhin sieht die Situation in Italien und in der Toskana halbwegs beruhigend aus: Die vierte Welle ist wie auch in Deutschland eine Welle der Ungeimpften und fällt deshalb flacher aus. Die Inzidenz ist in Italien wieder auf unter 60 gesunken, in der Toskana liegt sie aktuell bei 78,5 - und damit immer noch unter dem Wert in Deutschland, der höher als 80 ist. Die Maßnahmen, die das öffentliche Leben so einschneidend beeinflusst haben, sind größtenteils aufgehoben. Für die Einreise nach Italien gelten die 3-G-Regeln, der jeweilige Status muss nachweisbar sein, außerdem muss ein Einreiseformular ausgefüllt und möglichst digital vorgehalten werden. Sonst ist alles normal - fast!

Italien wäre nicht Italien, wenn es nicht auch bizarre Regelungen geben würde. So ist geregelt, wie viele Leute aus welchen Haushalten gemeinsam im Auto sitzen dürfen. Dies könnte auch für Urlauber interessant sein! Näheres findet man beim ADAC. Außerdem muss man, wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, eine spezielle Selbsterklärung für öffentliche Verkehrsmittel mit sich führen und dem Beförderer aushändigen, wenn der das möchte. Nach italienischer Lebenserfahrung ist das Interesse von Busfahrern und Zugschaffnern, solche Erklärungen zu prüfen, gering. Wie immer gibt es Ausnahmen, deshalb sollte man sich an die Buchstaben der Gesetze halten!

Grundsätzlich ist zu empfehlen, lieber einmal öfter als zu wenig eine Maske zu tragen, Menschenansammlungen zu vermeiden und sich nicht auf seinen Impfschutz völlig zu verlassen. Aber das ist ja selbstverständlich. Urlauben kann man auch mit solchen Einschränkungen hervorragend!

 

Freies Reisen nach Italien wieder möglich

Stand 22.6.21: Auch aus Italien und der Toskana kommen gute Nachrichten: Die 7-Tage-Inzidenz ist in ganz Italien auf 12,8 und in der Toskana auf 12,2 gesunken. Die Maskenpflicht im Freien ist aufgehoben; es gibt keine Quarantäne mehr bei Ein- oder Ausreise. Das einzige, was zu beachten ist: Weiterhin ist ein Einreise-Formular auszufüllen. Das geht inzwischen ziemlich flott online. Und bei Einreise ist ein negativer Corona-Test - höchstens 48 Stunden alt - bereitzuhalten; es reicht schon ein Antigen-Test. Ausnahme: Vollständig Geimpfte brauchen keinen Test. Wer mit dem Auto fährt, wird vermutlich die Erfahrung machen, dass sich niemand für den Test interessiert. Bei Einreise mit dem Flugzeug mag das aber ganz anders aussehen.

Was erlaubt bzw. verboten ist, ist mit dem Sinnvollen nicht immer deckungsgleich. Deshalb hier der Appell an den gesunden Menschenverstand: Auch wenn man keine Maske tragen muss, kann es manchmal vor Ansteckung schützen, eine zu tragen. Beispielweise beim Anstehen in der Schlange für ein Ticket für den schiefen Turm.

Es gibt noch einige freie Termine für Casa Berti in diesem Sommer! Der Belegungskalender ist aktuell!

Toskana und Corona – die Lage normalisiert sich

27.5.2021: In ganz Europa sinken die Covid-Zahlen weiter ab. Auch in der Toskana! Italien und Deutschland sind, wie schon seit Monaten, ungefähr auf einem Level mit etwas über 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in einer Woche. Die Toskana als Ganzes liegt bei 65, die nördliche Toskana, wo Casa Berti zu finden ist, weist Zahlen von 42 (Provinz Lucca), 36 (Provinz Pisa) und 39 (Provinz Massa-Carrara auf).

Diese Entwicklung ist erfreulich, wenn auch die absoluten Zahlen noch lange kein Grund zum Jubeln darstellen. Italien bleibt auch insoweit vorsichtig, dass ein Test vor der Einreise, die Einreiseerklärung und die Meldung bei den Gesundheitsbehörden per Internet gefordert sind. Im öffentlichen Raum ist das Tragen von Masken weiterhin Pflicht, es gibt noch kleine Beschränkungen bei der Gastronomie und touristischen Hotspots. Trotzdem kann man jetzt sagen: Urlaub in Italien ist jetzt wieder möglich und empfehlenswert!

Die ersten Gäste von Casa Berti nutzen jetzt schon die wiedergewonnene Freiheit und sind begeistert über die Landschaft, das Wetter und die Freundlichkeit der örtlichen Bevölkerung, die - Maske hin oder her - sich natürlich ebenso über die ersten Touristen nach langer Pause freut!

Italien macht wieder auf - Reise ohne Quarantäne möglich

Schon einige Tage früher als ursprünglich vorgesehen hat die italienische Regierung die neuen Regeln, die ab dem 15. Mai 2021 gelten, bekanntgegeben: Für Reisende u.a. aus Deutschland, Österreich und der Schweiz entfällt die Quarantänepflicht nach der Einreise. Außerdem gibt es weitere Erleichterungen für Geimpfte, Genesene und Getestete. Mit einem "grünen Pass" - den es allerdings noch nicht gibt - soll man auch wieder Zutritt zu gastronomischen und kulturellen Angeboten erhalten.

Um den nationalen „Green Pass“ zu erhalten, müssen Italien-Reisende eine vollständige Corona-Impfung nachweisen, von einer Covid-19-Erkrankung genesen sein oder einen negativen Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Kinder unter zwei Jahren brauchen den Plänen zufolge keinen Nachweis. Wie genau der „grüne Pass“ für Touristen aussehen soll und wo er erhältlich ist, ist allerdings noch nicht bekannt. Bisher gibt es nur den „grünen Pass“ der für einheimische Urlauber gedacht ist.

Wer jetzt schon den vollen Impfschutz hat, ist klar im Vorteil, denn auch in Deutschland verstärkt sich die Diskussion darüber, dass die Quarantäne nach der Rückreise entfallen sollte. Und so kann es schon bald wieder heißen: Ab in die Toskana!

Stichtag ist der 15.5.2021

5.5.2021. Was sich vor einigen Wochen andeutete, hat sich fortgesetzt: Die Corona-Zahlen sinken in ganz Italien und sind heute bei 131 angekommen. Das ist zwar weniger als in Deutschland, aber immer noch sehr viel. Bis mindestens zum 15. Mai gelten deshalb die strengen Bestimmungen für die Einreise (Vorheriger Test, Ausfüllen von Formularen, nach der Einreise 5 Tage Quarantäne). Was nach dem 15. 5. kommt - man weiß es nicht.

Inzwischen läuft die Debatte um die "Rückerstattung von Grundrechten" für Geimpfte und Genesene in Deutschland auf Hochtouren. Möglicherweise bedeutet das für diese Gruppen, dass es bei der Rückreise aus Italien konkrete Erleichterungen gibt, nämlich dass die mehrfache Testpflicht und die Quarantäne wegfällt. Sicher ist das noch nicht, aber auf jeden Fall ein sehr guter Grund dafür, sich um einen Impftermin zu bemühen.

Abschwung nach der dritten Welle?

Stand: 14.4.2021

Die dritte Welle ist in Italien vielleicht aufgrund der harten Lockdown-Maßnahmen anscheinend schon gebrochen. In der Toskana stiegen die 7-Tages-Inzidenzen auf bis 274 am 4. 4. 21, seither flacht die Kurve der Neuinfektionen deutlich ab und hat am 14. 4. die Zahl von 206 erreicht, Tendenz weiter fallend. In Italien insgesamt liegen die Zahlen noch darunter, aktuell bei 181 Infektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Noch sind Reisen nach Italien nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Bis Ende April gelten noch die Maßnahmen, die den Verkehr zwischen den Provinzen verhindern sollen, außerdem gibt es Melde-, Test- und Quarantänepflicht. Ausnahmen gelten für Hausbesitzer, die ihre eigene Immobilie besuchen. Wie es im Mai weitergeht, ist noch völlig ungewiss und wird relativ kurzfristig von den italienischen Behörden festgelegt.

Gleichwohl ist die Einreise nach Italien aus der Schweiz oder aus Österreich jederzeit möglich. Auch gibt es ab Mai wieder Flüge nach Pisa, u. a. mit Eurowings, Lufthansa und Ryanair.

Aus der Seitwärtsbewegung wird ein langsamer Anstieg

Stand: 7.2.2021

Die 7-Tage-Inzidenzwerte verzeichnen in der Toskana einen langsamen Anstieg. Während es in der Vorwoche noch 96,4 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner waren, sind es in der zurückliegenden Woche bereits 111,6. Damit liegt die Toskana immer noch spürbar unter den Werten in ganz Italien (134,7), hat sich aber im Laufe der letzten drei Wochen wieder verschlechtert. Die Toskana wird nach wie vor als gelbe Zone eingestuft; dort dürfen Restaurants und Bars von mittags bis abends um 18 Uhr öffnen, es dürfen aber höchstens vier Personen an einem Tisch sitzen. Bis 22 Uhr können Restaurants Speisen noch zum Mitnehmen anbieten. Einzelhandelsgeschäfte dürfen bis 20 Uhr geöffnet bleiben. Auch die Museen sind seit Montag in den „gelben Zonen“ wieder geöffnet – in Florenz etwa die Uffizien. Im ganzen Land gilt zudem weiter die Ausgangssperre gilt von 22 Uhr bis 5 Uhr.

Die aktuellen Lockdown-Regeln in der Toskana gelten noch mindestens bis zum 5. März. Nach diesen Regeln sind touristische Einreisen in das Land grundsätzlich möglich. Kommt man allerdings mit dem Auto, muss man grundsätzlich in der Region bleiben, in die man eingereist ist. Die Toskana wäre auf diese Weise für aus Deutschland kommende Urlauber nicht erreichbar. Dies gilt für Urlauber; wer z. B. zur Arbeit fährt oder andere genau abgesteckte wichtige Gründe vorweisen kann, darf auch weiterreisen. Diese Regel gilt vorerst bis zum 15. Februar.

 

7-Tage-Inzidenzwert: Seitwärtsbewegung bei rund 80 pro 100.000

Stand: 17.1.2021

Für die Zeit vom 10.1.2021 bis 16.1.2021 ist der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner in der Toskana auf 79,5 gesunken. Zum Vergleich: In Deutschland liegt der Wert für den gleichen Zeitraum durchschnittlich bei 147,5 und für ganz Italien bei 184. Mit dem Wert um die 80 setzt sich in der Toskana eine Seitwärtsbewegung fort. Nach dem Höhepunkt am 7. 11. 2020 ist die Kurve der täglichen Neuinfizierten ab ungefähr dem 20. 11. stark abgefallen und bewegt sich jetzt bei rund 420 Neuerkrankungen pro Tag. Das sind insgesamt Nachrichten, die nicht zum Jubeln verleiten. Die rigorosen Lockdown-Maßnahmen werden zunächst fortgesetzt und es empfiehlt sich leider zurzeit nicht, in die Toskana zu reisen.

Auch das Robert-Koch-Institut stuft weiterhin ganz Italien als Risikogebiet ein.

Lichtblicke in der Toskana

Stand: 15.12.2020

Die zweite Welle von Corona-Infektionen in der Toskana ist gebrochen: Seit dem 18. November, als noch 2.508 Neuinfizierte gemeldet wurden, ist diese Zahl auf 445 (14. Dezember) zurückgegangen.

Das ist zwar besser, als es zurzeit in Deutschland ist, aber natürlich gelten die Restriktionen noch. Die Toskana gehört zur orangen Zone: Die Ein- und Ausreise bzw. Reise innerhalb von als orange oder rot eingestuften Risikozonen ist nur aus nachweislichen Arbeits- oder Gesundheitsgründen bzw. dringlichen Erfordernissen unter Mitnahme einer inneritalienischen Eigenerklärung erlaubt. Ortswechsel von einer Region in eine andere sowie von einer Gemeinde in eine andere sind verboten, außer aus Arbeits- und Gesundheitsgründen und in Notfällen. Ebenso sind Ortswechsel innerhalb des Wohnorts von 22 Uhr bis 5 Uhr am darauffolgenden Tag verboten. Zwischen 21. Dezember und 6. Januar 2021 sind private bzw. touristische Einreisen nach Italien an eine 14-tätige Quarantäne geknüpft.

Museen und Kultureinrichtungen sind derzeit geschlossen und alle Ausstellungen wurden ausgesetzt. Derzeit finden keine Aufführungen in öffentlich zugänglichen Theatersälen, Konzertsälen, Kinosälen und im Freien statt.

Restaurants, Bars, und Bäckereien sind geschlossen, können aber bis 22 Uhr einen Take-Away-Service anbieten. Hingegen gibt es keine beschränkten Öffnungszeiten für den Lieferservice und den gastronomischen Betrieb in den auf die Gäste begrenzten Unterkünften.

So wird es natürlich nicht bleiben. Die Impfungen beginnen demnächst auch in Italien. Weil der strenge Lockdown in Italien bis nach Weihnachten gilt, ist zu hoffen, dass die Neuansteckungszahlen noch weiter zurückgehen werden. Das Jahr 2021 wird zwar aus touristischer Sicht nicht fulminant starten, aber es zeichnet sich ab, dass in absehbarer Zeit Reisen wieder ohne unzumutbare Beschränkungen möglich sein werden.